© ARD

Ab 12. Mai bittet ARD-Moderatorin Jessy Wellmer zusammen mit den Omas for Future, für die Wissenschaft ins Grüne zu gehen und nachzuschauen, wie es den Bächen geht. Denn Deutschlands große Flüsse werden regelmäßig untersucht, aber wie gesund ist das Flüsschen hinterm Haus, der Zufluss zwischen Wiesen und Feldern, das Bächlein im Wald? Darüber wissen wir nur wenig, obwohl diese Lebensadern rund 70 Prozent der 500.000 Kilometer Fließgewässer ausmachen.

Die ARD Mitmachaktion #unsereFlüsse soll helfen, Wissenslücken weiter zu schließen. Hierfür hat die ARD zusammen mit dem Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) einen einfachen Fragebogen entwickelt, den man bequem am Ufer auf seinem Handy ausfüllen kann. Bundesweit wollen wir Menschen dafür gewinnen, Bäche selbst zu begutachten, Fotos zu machen und auf DasErste.de/unsereFluesse hochzuladen. Hilf mit!

© ARD)

Beobachte mit allen Sinnen: Rauscht der Bach? Wie riecht er, welche Farbe hat das Wasser? Darf sich der Bach natürlich durch die Landschaft schlängeln? Oder fließt er schnurgerade im Betonbett? Anhand der Angaben bewerten Biolog:innen und Fließgewässerökolog:innen des UFZ, wie natürlich der Bach ist. Hintergrund ist ein weltweites Artensterben, das Biolog:innen auch in deutschen Bächen vermuten.

Alle Bach-Begutachtungen werden in einer Deutschlandkarte auf DasErste.de/unsereFluesse veröffentlicht. Zudem werden daraus 30 Bäche ausgewählt, die von Wissenschaftler:innen  der Uni Duisburg-Essen mit einem speziellen Verfahren vor Ort auf ihre Biodiversität geprüft werden. Vielleicht ist dein Bach ja auch dabei?

Die Ergebnisse der Mitmachaktion präsentiert die ARD Story „Unsere Flüsse – wie retten wir Deutschlands Lebensadern?“ (SWR / WDR / NDR / RBB) am 23. Oktober 2024 im ERSTEN.

Zum Mitmachen rufen auf: Bundesministerium für Bildung und Forschung, Bundesamt für Naturschutz, BUND, Greenpeace, Grüne Liga und WWF, Deutscher Städtetag, Deutscher Wanderverband, Deutscher Angelfischerverband, Ring Deutscher Pfadfinder*innenverbände, Bund Deutscher Forstleute und Omas for Future.

Die wissenschaftliche Fachberatung übernehmen: Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung, Deutsches Zentrum für integrative Biodiversitätsforschung, Friedrich-Schiller-Universität Jena und Universität Duisburg-Essen.

© ARD

 

Beate Ludwig
Author: Beate Ludwig