Das Glas Wein am Abend, der Schokoriegel als Zwischenmahlzeit – viele Menschen haben Gewohnheiten, die ihnen liebgeworden sind und die sie selten hinterfragen. Und gerade deshalb tut es gut, einmal bewusst auf sie zu verzichten und sich zu überlegen, wovon wir uns abhängig machen.

Wer beim Fasten neben seiner Gesundheit, auch der Natur und Umwelt etwas Gutes tun möchte, könnte es in diesem Jahr mit „Autofasten“ probieren und sein persönliches Mobilitätsverhalten auf den Prüfstand stellen. Zu dieser Aktion vom 5. März bis 19. April ruft der BUND und zahlreiche regionale und überregionale Partner auf. Dabei geht es darum, so oft wie möglich das Auto stehen zu lassen und seine Wege mit umweltfreundlichen Alternativen wie dem Fahrrad, zu Fuß, mit Bus oder Bahn zurückzulegen. Die Aktion startet dieses Jahr erstmalig in den Regionen Biberach, Ravensburg, Bodensee, Ulm/Neu-Ulm und Stuttgart als Pilotregionen.

Alfons Jeggle, Vorsitzender des BUND-Kreisverband Biberach und Initiator von auto-fasten.de: „Mit dem Autofasten wollen wir das Auto nicht verteufeln, sondern dazu motivieren, bewusstere Entscheidungen für unsere Alltagsmobilität zu treffen. Einen großen Anteil am Kfz-Verkehr nehmen Kurzstrecken ein. Dieses Potential zu Gunsten einer nachhaltigen Mobilität mit umweltfreundlichen Alternativen zu heben, treibt mich in der Aktion ganz besonders an. Übrigens: Auf das Auto zu verzichten kann auch Spaß machen, denn ich erlebe den Alltag neu. Auf diese Erfahrungen bin ich sehr gespannt.“

Das Nachhaltigkeitsteam unterstützt die Aktion. Zusätzlich zum Gewinnspiel des BUND verlosen wir unter allen TeilnehmerInnen nach Abschluss der Aktion 5 (bzw. Anzahl der Tickets) Deutschlandtickets. Ihr müsst hierzu euer Fastenziel eingeben und am Ende der Fastenzeit den Fastenkalender zusenden. Los geht’s. Das Nachhaltigkeitsteam freut sich über jede Anmeldung.

http://auto-fasten.de