Was steckt hinter dem „Klima-Update 2026“?
More in Common beobachtet seit 2020, wie sich die Klimadebatte in Deutschland verändert. Im September 2025 wurden über 2.000 Menschen befragt. Im Webinar werden die neuesten Erkenntnisse vorgestellt – und was sie für Gespräche, Engagement und gesellschaftliches Miteinander bedeuten.
Einladung: Webinar „Klima-Update 2026“
Klima-Update 2026: Neue Daten, neue Perspektiven für verbindende Klimadebatten
Mit: Jérémie Gagné (Lead Forschung) & David Melches (Associate Forschung), More in Common
🗓️ Montag, 19. Januar 2026 | 🕛 12:00–13:00 Uhr | 🌐 Online (Zoom)
👉 Anmeldung: Bitte hier zum Zoom-Webinar anmelden
Ein zentrales Bild aus den Daten:
- Alltag drückt: Klima wird häufiger von Kosten- und Sicherheitsthemen überlagert.
- Mandat bleibt: Viele Menschen wünschen sich weiterhin Klimaschutz (auch politisch).
- Knackpunkt ist Vertrauen: Ob Klimaschutz als gerecht, gut umgesetzt und zukunftsfähig erlebt wird, entscheidet stark über Zustimmung.
- Gemeinsamkeit ist der Hebel: Viele möchten gemeinsames Handeln – sind aber unsicher, ob „die anderen“ wirklich mitziehen.
Und genau da setzt auch unsere Arbeit an: Wir machen Handeln sichtbar, sprechen zugewandt – und laden ins Mitmachen ein.

Es liegt in unserer Hand! Bildrechte ©OFF – Depositphotos_7125654_XL
Was wir als Omas for Future daraus ableiten
Die Studienlage zeigt auch einen spannenden Punkt: Viele Menschen glauben, sie selbst seien engagierter als andere – und handeln eher, wenn sie sehen, dass auch andere mitziehen. Das ist eine echte Chance: Wenn wir Engagement sichtbarer machen, entsteht eine positive Kettenreaktion: „Ich bin nicht allein – wir werden mehr.“
Die wichtigsten Kommunikationsstrategien in aller Kürze zusammengefasst:
1) Alltag ernst nehmen
Startet bei Kosten, Unsicherheit, Lebensrealität – dann erst Klima. Das öffnet Türen statt zuzumachen.
2) Fairness & Vertrauen betonen
Nicht nur „mehr Klimaschutz“, sondern „gerecht, verlässlich und machbar“. Das nimmt Ängste und baut Zustimmung.
3) Positive Beispiele sichtbar machen
Zeigt, dass viele bereits etwas tun oder bereit sind mitzugehen. Sichtbarkeit stärkt Motivation.
4) Vom Ich zum Wir
Einladungen zu kleinen gemeinsamen Schritten wirken stärker als Appelle an Einzelne. Gemeinschaft senkt Hürden.
5) Fragen statt Rechthaben
Gute Fragen deeskalieren: „Was wäre dir wichtig, damit Klimaschutz fair ist?“ – so bleiben Gespräche verbindend.
6) Kurz & klar bleiben
Eine Zahl, eine Einordnung, ein nächster Schritt. Informationsflut macht müde – Klarheit macht mutig.
