Am Dienstag, den 10. Februar, beteiligten sich die Omas for Future München an der Aktion des Bündnisses „Stadt für Alle“ auf dem Marienplatz. Mit einem symbolischen Stadtwald mitten in der Innenstadt machte das Bündnis eindrucksvoll sichtbar, wie eine soziale, klimagerechte und lebenswerte Stadt aussehen könnte – und übergab zugleich seine Forderungen zur Kommunalwahl 2026 an Vertreter*innen der Stadtpolitik.

In sechs zentralen Themenbereichen hatten die Klima-Aktiven zuvor konkrete Vorschläge erarbeitet: Wohnen und Bauen, Stadtplanung, Energie, Ernährung, Naturschutz und Mobilität. Daraus entstand ein umfangreicher Forderungskatalog für die Zukunft Münchens. Vorgeschlagen wurden unter anderem verkehrsberuhigte Quartiere nach dem Vorbild Barcelonas, die Förderung von Energiegenossenschaften, der Umbau der Sonnenstraße zu einem grünen Boulevard sowie eine klare Vorfahrt für den Radverkehr.


Vertreter des Bündnisses betonten, dass es sich um realisierbare und oft schnell umsetzbare Maßnahmen handele, die zusammen eine Vision einer echten „Stadt für Alle“ ergeben. Augenzwinkernd wurde dies auch als „kostenlose Politikberatung“ für die Verantwortlichen im Rathaus bezeichnet.

Die Omas for Future München waren mit Banner und Erdherz vor Ort und unterstützen die Forderungen. Gemeinsam mit vielen anderen Initiativen setzten wir ein starkes Zeichen dafür, dass eine ökologische und sozial gerechte Stadtentwicklung dringend notwendig ist – heute und in Zukunft.
Wir freuen uns, Teil dieser starken zivilgesellschaftlichen Stimme gewesen zu sein und werden uns weiterhin für eine lebenswerte Zukunft in unserer Stadt einsetzen.
Schaut euch auch unseren Beitrag zur Pressekonferenz an.