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PEtra50+

Mehr Teilhabe und Selbstwirksamkeit für Frauen* ab 50

Fünf Frauen sitzen um einen runden Holztisch mit Kaffeetassen, Gebäck und Papieren. Eine Frau steht an einer Tafel mit Notizen, hält ein großes leeres Blatt in der Hand und leitet eine Diskussion in einem gemütlichen, gut beleuchteten Raum.

PEtra 50+ (Partizipation und Empowerment für Frauen 50+ ) möchte Frauen* ab 50 dazu ermutigen, ihre eigenen Ideen und Perspektiven in die Gesellschaft einzubringen. Besonders in ländlichen und strukturschwachen Regionen möchten wir sie dabei unterstützen, ihre Stimme zu erheben, ihren Mut zu stärken und sich mit anderen Frauen* vor Ort zu vernetzen. Damit fördern wir demokratische Teilhabe, den interkulturellen Dialog, machen Engagement sichtbar und bestärken die Frauen darin, aktiv mitzuwirken und etwas zu bewegen.

Im Mittelpunkt steht der gemeinsame Austausch zu der Frage: Wie kann deine Stadt, dein Dorf schöner, lebendiger und zukunftsfähiger werden? PEtra 50+ schafft Räume, in denen du mit anderen Frauen über mögliche Lösungen dafür nachdenkst, Projekte entwickelst und umsetzt – für eine solidarische Gemeinschaft und eine gesunde, menschengerechte Zukunft für alle.

Du hast Interesse am Projekt?

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Aachen

Kontakt:

Inge Gauglitz

E-Mail: aachen(at)omasforfuture.de

Bad Kreuznach

Kontakt:

Margit und Hans-Peter Müller

Telefon: 0170-9496094

E-Mail: bad-kreuznach(at)omasforfuture.de

Dresden

Kontakt:

Cynthia Schwab

E-Mail: dresden(at)omasforfuture.de

Freudenberg

Kontakt:

Ulrike Nolte, Judith Krämer, Hermine Karow, Ursula Brenner und Ulrike Bottenberg

Telefon: 017636379528, 015754318762 oder 01704857536

E-Mail: freudenberg(at)omasforfuture.de

Leer

Kontakt:

Christiane Böttcher, Margit Tütje-Schlicker

E-Mail: leer(at)omasforfuture.de

Moers

Kontakt:

Maria Langenberg

Telefon: 0176 20328737

E-Mail: moers(at)omasforfuture.de

Nahe-Glan

Kontakt:

Carmen Rinker

E-Mail: nahe-glan(at)omasforfuture.de

Oelsnitz/V.

Kontakt:

Anne Langwald

E-Mail: vogtland(at)omasforfuture.de

Potsdam

Kontakt:

Sabine Günther

potsdam(at)omasforfuture.de

Schwelm

Kontakt:

Heike Philipp

E-Mail: schwelm(at)omasforfuture.de

PEtra50+ wird mit insgesamt zehn bereits bestehenden Regionalgruppen der Omas umgesetzt, die in Nord-, Ost- und Westdeutschland verteilt sind: Oelsnitz/Vogtland, Dresden, Potsdam, Leer, Schwelm, Freudenberg, Bad Kreuznach, Nahe-Glan, Aachen und Moers.

Ist dein Ort in der Nähe? Dann melde dich direkt bei deiner Regionalgruppe!

Die „Omas“ ermutigen und unterstützen auch dich, mit deinen Anliegen sichtbar zu werden – und aktiv mit solchen Menschen ins Gespräch zu kommen, die beispielsweise in der Lokalpolitik oder im Klimamanagement vor Ort bereits Erfahrung haben und dich bei deinen ersten Schritten unterstützen können. Denn auch deine Stimme zählt und dein Engagement kann Veränderungen anstoßen.

Übersichtskarte von Deutschland mit Landesgrenzen und kleinen grünen Punkten, die die Standorte der Städte markieren: Leer, Moers, Schwelm, Aachen, Freudenberg, Nahe-Glan, Bad Kreuznach, Potsdam, Oelsnitz/V., und Dresden.

Das Projekt aber ist nicht auf diese Gruppen beschränkt, sie sind lediglich die Pionierinnen: Die von ihnen entwickelten Ideen, Erfahrungen und Initiativen sollen Beispiele sein mit dem Ziel, die gesamte Omas for Future–Bewegung zu inspirieren und zu ermutigen, ebenfalls in diesem Sinne aktiv zu werden.

Onlineworkshops

Du wohnst weit weg von den oben genannten Orten? Kein Problem. Schließ dich einer Regionalgruppe in deiner Nähe an und nimm so an den PEtra 50+ -Onlineworkshops teil. Sie sind online, damit die Omas und Opas aus allen Regionen vom Projekt profitieren können. Die Inhalte richten sich nach regionalen Bedarfen, sie sollen den überregionalen demokratischen Austausch stärken und neue Impulse geben.

Zukunftswerkstätten

Um neue Ideen und Aktionen zu entwickeln und/oder bereits bestehende zu erweitern, führen wir Zukunftswerkstätten durch. Pro Regionalgruppe findet über die gesamte Dauer des Projekts eine moderierte Zukunftswerkstatt vor Ort statt. Alle können mitmachen!

Melde dich an für die Zukunftswerkstätten 2026 (genaue Termine folgen) in:

Moers, Dresden, Bad Kreuznach

Wenn du mitmachen willst, aber dein Wohnort nicht in der Nähe dieser Städte ist, schreib die nächstgelegene Regionalgruppe oder unsere Projektkoordination direkt an! Wir freuen uns auf dich!

Zukunftswerkstatt: In 3 Schritten von der Idee zur Umsetzung

1. Kritikphase

Ihr sammelt alle Punkte, von denen ihr denkt, dass sie in eurem Wohnort dringend verbessert werden müssen, um dann mit freiem Kopf zu starten in die

2. Utopiephase

Nun lässt eure Fantasie Funken sprühen! Es soll groß und utopisch geträumt werden: Wie sähe der perfekte Zustand aus, nachdem alle Probleme behoben sind? Hier ist alles möglich.

3. Umsetzungsphase

Aus den großen Träumen pickt ihr einzelne Elemente heraus, von denen ihr meint, dass ihr sie in naher Zukunft realistisch umsetzen könnt. Aus der Zukunftswerkstatt geht ihr gestärkt und mit Lust auf mehr heraus – mit einem Plan aus konkreten nächsten Schritten und einer klaren Aufgabenverteilung.

Hier gehts zu einem Erklärvideo und einem Erklärtext.

Warum Frauen?

Gesellschaftliche Strukturen und unsere Sozialisation in überkommenen Rollenmustern haben dazu geführt, dass viele Frauen der Generation 50+ bisher davor zurückschrecken, selbstbewusst politisch mitzureden. Das wollen wir ändern.

Frauen*: Personen, die sich unter der Bezeichnung „Frau” definieren, definiert werden und/oder sich sichtbar gemacht sehen.

Fokus auf ländliche und strukturschwache Regionen

Wir konzentrieren uns besonders auf ländliche und strukturschwache Regionen, in denen es Frauen oft besonders schwer fällt, ihre Stimme zu erheben. Hier wollen wir dazu beitragen, eine offene Gesellschaft zu schaffen, in der alle mitmachen können und niemand ausgegrenzt wird. Wir wollen die Frauen dort gezielt dabei unterstützen, die Erfahrung zu machen, dass sie in der Lage sind, konkrete Dinge zu verändern. Damit sie erkennen, welche Gestaltungsmöglichkeiten jede von ihnen innerhalb einer Demokratie hat und wie wichtig es deshalb ist, sich für diese demokratischen Möglichkeiten einzusetzen.

Was bisher geschah: erste Eindrücke

24.09.2025: Online-Workshop: Kennenlernen des Dialogformats „Sprechen und Zuhören” mit Marlies Knoke (O4F) aus Leipzig (entwickelt von Mehr Demokratie e.V.)

O-Ton einer Teilnehmerin: „Man sucht nicht nach Widerreden, wenn man nur zuhört.”

05.11.: Einführung in die Gewaltfreie Kommunikation mit Sophie Achinger (Gewaltfrei Niederkaufungen)

03.12.: „Mut kommt von Machen” mit den Radikalen Töchtern

Im ersten Projektjahr 2025 wurde an drei Orten die Zukunftswerkstatt erprobt:
10.07.25 – Oelsnitz (Vogtland)
12.08.25 – Leer (Ostfriesland) und
27.08.25 – Schwelm (NRW).

Sechs Frauen sitzen um einen Holztisch in einem Raum mit gelben Wänden und diskutieren. Hinter ihnen liegen Flipchart-Papiere mit handschriftlichen Notizen auf einem Ständer. Im Hintergrund befinden sich große Fenster und ein Sofa.

Die O4F Schwelm wollen mehr Frauen mit Migrationshintergrund in ihre Gruppe einbeziehen und werden nun über bereits bestehende Kontakte versuchen, die örtliche Moschee für eine Zusammenarbeit zu gewinnen.

Ein Whiteboard mit bunten Papieren, auf denen handschriftliche deutsche Notizen zu Gruppenzielen, Inklusion und Aktivitäten zu finden sind. Die Abschnitte enthalten Überschriften wie "Kritikphase", "Utopiephase", "Umsetzung" und Themen wie Respekt, Bildung und Kochen.

Förderlaufzeit:
01.03.2025 – 31.12.2029

Gefördert durch das Bundesministerium des Innern im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“ (Z:T)

Links das Logo von Z:T (Zusammenhalt durch Teilhabe), rechts der Text "Gefördert durch: Bundesministerium des Innern aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages" mit dem Logo des Ministeriums.