In der Freiburger Regionalgruppe Omas for Future (Omas schließt selbstverständlich Opas mit ein) sind kreative Frauen über 60 engagiert.
Uns Omas for Future ist es wichtig, uns zu engagieren! Wir haben Lebenserfahrung, Wissen und vielfältige Kompetenzen. All das setzen wir mit großem Nachdruck ein bei Aktionen in Freiburg, wie z.B. Entsiegelungs- und Pflanzaktionen im Rahmen des Schwammstadtprojekts oder Aktionen zur Mobilitätswende, für den notwendigen Erhalt unserer Lebensgrundlage und für eine bessere Zukunft.
Uns ist Vernetzung wichtig, deswegen arbeiten wir mit dem „Klimapakt der Stadt Freiburg“, dem „Arbeitskreis Wasser – Freiburg“, dem „Netzwerk Mobiwende – Freiburg“ und dem „For-Future-Bündnis – Deutschland“ zusammen.
Gemeinsam wollen und können wir Zeichen setzen!
Mach mit, mach uns stark, sei dabei!
Willkommen bei den Omas&Opas for Future
Aktiv für ein lebenswertes Freiburg – jetzt und in der Zukunft
Die Sommer werden heißer, versiegelte Flächen lassen kein Regenwasser versickern, und die Folgen der Klimaveränderung sind auch in Freiburg verstärkt spürbar. Deshalb setzen wir uns in Freiburg mit viel Engagement für eine lebenswerte Zukunft ein – direkt vor Ort.
Erfahrung trifft Engagement
Wir bringen Lebenserfahrung, Wissen und vielfältige Fähigkeiten mit. Gemeinsam nutzen wir diese Ressourcen, um uns in gesellschaftliche und politische Prozesse einzubringen. Die Generation 50+ stellt mehr als die Hälfte der Bevölkerung und hat damit eine starke Stimme. Wir als Omas&Opas for Future nutzen unsere Stimme für Aktionen, auf Demonstrationen, im Dialog mit der Stadt oder bei der Zusammenarbeit mit anderen Initiativen.
Konkrete Projekte vor Ort
Ein Schwerpunkt unserer Arbeit ist es, Freiburg durch Entsiegelung und Begrünung widerstands-fähiger gegen die Auswirkungen der Klimakrise zu machen.
Ein sichtbares Beispiel dafür findet sich im Stadtteil Wiehre. Auf unsere Initiative wurde an der Ecke Hilda-, Urachstraße eine Asphaltfläche entsiegelt. Dort entstand eine Freiburger „Grünoase“, die von uns gepflegt wird. Der Bürgerverein Oberwiehre Waldsee Oberau hat uns dabei unterstützt, auch finanziell. Eine Sitzbank, die die Freiburger Bürgerstiftung aufstellen ließ, lädt zum Verweilen ein. Durch dieses Projekt werden nicht nur das Mikroklima verbessert und Versickerungsfläche gewonnen, auch der öffentliche Raum wird aufgewertet.
Solche Projekte zeigen: Veränderungen sind möglich und beginnen oft im Kleinen.
Austausch, Aktionen und Vernetzung
Neben konkreten Projekten setzen wir auch auf Information und Austausch. Mit Infoständen, Ausstellungen und sogenannten Klimaspaziergängen kommen wir mit Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch. Ein eigens entwickeltes Zukunftsquiz bietet dabei einen niedrigschwelligen Einstieg ins Thema Klimaschutz.
Darüber hinaus sind wir gut vernetzt, unter anderem mit dem „Klimapakt“ der Stadt Freiburg, dem „Arbeitskreis Wasser“, dem „Netzwerk Mobiwende“, der Ortsgruppe von „Fuss e.V.“, dem „For-Future-Bündnis Deutschland“ sowie mit „Freiblocks“ und der Projektgruppe „Barrierefreie Innenstadt“. Gemeinsam stellen wir Forderungen und organisieren Aktionen.
Mitmachen ausdrücklich erwünscht
Wir Freiburger Omas&Opas for Future freuen uns über weitere Menschen, die sich einbringen möchten – unabhängig davon, ob sie Großeltern sind. Jede Form der Mitarbeit ist willkommen.
Wer Interesse hat, sich zu engagieren, Gleichgesinnte kennenzulernen und aktiv zur Gestaltung einer zukunftsfähigen Stadt beizutragen, ist herzlich eingeladen, Kontakt mit uns aufzunehmen.
Für ein grünes, kühleres und noch lebenswerteres Freiburg – machen Sie mit! 🌱
Kontakt: freiburg@omasforfuture.de
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Baumpatenschaft für den Weltacker e.V. Freiburg 2026
Als Mitglied des Klimapakts Freiburg haben wir eine Patenschaft für einen Apfelbaum übernommen, den wir "Emma Elstar" tauften. Am 23. März hat der Weltacker e.V. uns und zahlreiche andere Organisationen aus dem Klimapakt zu einer Baumpflanzaktion eingeladen, bei der insgesamt 19 Obstbäumchen gepflanzt wurden.
Der Weltacker ist ein Bildungsprojekt (beim Mundenhof) zu nachhaltiger Ernährung und Flächengerechtigkeit. www.weltacker-freiburg.de
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Entsiegelungsprojekt Ecke Urachstr./ Hildastr.
Spatenstich am 31.10.2025 um 10 Uhr mit Oberbürgermeister Horn und Baubürgermeister Haag
Im letzten Jahr hatten sich die "Omas/Opas for Future" sehr engagiert, um die Stadt dafür zu gewinnen, an der Straßenecke Urachstraße/Hildastraße am Alten Wiehrebahnhof die viel zu breite Asphaltfläche aufzubrechen und zu entsiegeln.
Bei einer Aktion ,,Grün statt Grau" am 13. Juli 2024 wurde symbolisch besagte Asphaltfläche grün gefärbt, um für die Idee der Entsiegelung zu werben. Am dort aufgebauten Infostand wurden ca. 120 Unterschriften gesammelt.
Unterstützt wurde die Aktion u.a. vom Bürgerverein Oberwiehre und weiteren Organisationen.
Nach mehrmaligem Nachhaken bei der Stadt und der Überreichung der Unterschrittenliste an die Stadt ist zugesagt worden, dass diese Fläche im Zuge von "Freiburg packt an" entsiegelt wird!
Auf dem Areal wurde eine Sitzbank aufgestellt, die von der Bürgerstiftung Freiburg gespendet wurde. Die entsiegelte Fläche wurde teilweise mit einem begehbaren Kräuterrasen und teilweise mit Stauden bepflanzt.
Die „Omas&Opas for Future" übernahmen die Kosten für die Begrünung. Daher freuen sie sich über eine finanzielle Unterstützung dafür sehr. Der „Spatenstich" zur Entsiegelung fand am 31 .10. 2025 um 10 Uhr in Gegenwart des Freiburger Oberbürgermeisters Martin Horn und des Baubürgermeisters, Prof. Dr. Martin Haag, statt.
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Rede zum Spatenstich der Entsiegelung am 31. 10. 2025 / Ursula
Sehr geehrter Herr OB Horn, sehr geehrter Herr Prof. Haag, liebe Gäste und Unterstützerinnen,
auch wir – die Omas&Opas for Future, Ortsgruppe Freiburg, begrüßen Sie ganz herzlich zu dem heutigen Spatenstich, mit dem wir hier eine kleine grüne Oase schaffen, die das Klima verbessert und das Stadtbild verschönert. Mit dem heutigen Spatenstich beginnen wir die Entsiegelung dieser Asphaltfläche, ein Projekt, das weit mehr bedeutet als nur diese Baustelle.
Im Zuge unseres Einsatzes für ein verbessertes Stadtklima bei steigenden Temperaturen und deren gesundheitlichen Belastungen haben die "Omas/Opas for Future" aus Freiburg im Juli letzten Jahres eine (ein bisschen) provokante Aktion zur Entsieglung gestartet – und zwar genau hier haben wir die Asphaltfläche grün eingefärbt und Unterschriften für die Begrünung dieser Fläche gesammelt – über 120 Unterschriften sind im Laufe eines einzigen Vormittags zusammengekommen!
Nach mehreren konstruktiven Absprachen mit der Stadt Freiburg – insbesondere mit Herrn Prof. Haag - haben wir – die Omas for Future – es erreicht, dass diese Fläche jetzt entsiegelt und begrünt wird. Die Stadt schafft die Voraussetzungen im Rahmen von „Freiburg packt an“, die Omas for Future kommen für die Kosten der Begrünung auf, kümmern sich um die Bepflanzung und die Pflege der neu entstehenden Grünfläche. Bänke werden von der Freiburger Bürgerstiftung finanziert.
An diesem besonderen Tag möchten wir allen Beteiligten danken – Herrn OB Horn, ganz besonders Herrn Prof. Haag, dem Garten-&Tiefbauamt und allen, die uns bei diesem Vorhaben unterstützt haben. Dies sind u.a.. Parents for Future, Nik Geiler vom Ak Wasser im BBU, BUND FR, Freiblocks, VCD, FUSS e.v, Statttunnel.de., etc.
Ganz besonderer Dank gilt aber auch dem Bürgerverein Oberwiehre, Oberau, Waldsee, die für die Begrünung einen erheblichen Betrag gespendet haben, ebenso wie das KOKi sowie auch dem Kindergarten. Sehr wichtig war auch die Unterstützung von Herrn Vonderstrass, Baumschule&Gartengestaltung, der uns mit Beratung und Lieferung der Bepflanzung weit mehr entgegengekommen ist als bei einem üblichen Auftrag.
Gemeinsam geben wir der Natur ein Stück zurück und setzen ein Zeichen für eine nachhaltige Stadtentwicklung für unsere Enkelkinder und für die zukünftige Generation.
Lassen Sie uns diesen Spatenstich als Symbol für Neuanfang und Wachstum sehen. Auf dass aus dieser Fläche ein lebendiger grüner Raum wird, der allen zugutekommt.
Vielen Dank.
Wir freuen uns noch über Mithelfer und Mithelferinnen, die uns tatkräftig am 7.11. ab 9.00 Uhr bei der Bepflanzung der Fläche unterstützen.
Wir bringen uns in politische Prozesse ein, weil wir als Generation 50+ über 50% der Gesamtbevölkerung und der Wahlberechtigten darstellen und somit großen Einfluss auf unsere Gesellschaft haben.
Unser Schwerpunktthema im Jahr 2026:
Freiburg wird immer heißer. Um das Leben in der Stadt erträglicher zu machen und damit alle Lebewesen vor der Klimakrise und ihren Gefahren zu schützen, müssen so viele Flächen wie möglich entsiegelt und bepflanzt werden. Wir benennen mögliche Flächen und suchen die Zusammenarbeit mit der Stadt Freiburg, damit sie sich für Entsiegelung und Bepflanzung noch stärker engagiert. So ist im Stadtteil Wiehre an der Ecke Hilda-und Urachstrasse auf unsere Initiative hin eine Asphaltfläche von der Stadt entsiegelt worden. Das entstandene Beet wurde von uns bepflanzt und wird von uns gepflegt. Eine Bank, die von der Bürgerstiftung Freiburg gespendet wurde, lädt zum Verweilen ein.
Was wir noch machen:
Wir sind vernetzt mit zahlreichen Gruppen in Freiburg. Gemeinsam nehmen wir an Demos teil. Vor Wahlen führen wir Aktionen für Klimaschutz und Demokratie durch.
Wir machen Klimaspaziergänge, um mit Menschen über eine lebenswerte Zukunft zu sprechen.
Für interessierte Gruppen bieten wir unseren Zukunftsquiz an.
Wir mischen uns ein!
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Omas&Opas4Future
Zusammenarbeit mit der Projektgruppe „Barrierefreie Innenstadt“
Eine barrierefreie Innenstadt leistet einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz, indem sie nachhaltige Mobilität fördert und die Lebensqualität für alle verbessert. Durch die Schaffung von barrierefreien Wegen, öffentlichen Räumen und Verkehrsmitteln wird die verstärkte Nutzung vom öffentlichen Nahverkehr und das „Zu-Fuß-Gehen“ gestärkt. Das reduziert den Individualverkehr und damit CO₂-Emissionen, was langfristig zu einer umweltfreundlicheren Stadtentwicklung führt.
Außerdem wird durch eine barrierefreie Innenstadt die Teilhabe für Menschen mit Einschränkungen am öffentlichen Leben gestärkt, was den Zusammenhalt der Stadtgesellschaft fördert.
Wir arbeiten mit der Projektgruppe „Barrierefreie Innenstadt“ zusammen und organisierten einen Aktionstag am 08.05.2026, der das Thema verstärkt in die öffentliche Wahrnehmung brachte.
Autorin: Ursula Elisabeth Müller
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Omas&Opas4Future
Zusammenarbeit mit Fuss e.V., Ortsgruppe Freiburg
Wir arbeiten mit dem bundesweiten Verein Fuss e.V. zusammen, um Menschen zu motivieren gern, oft und sicher zu Fuß zu gehen.
Denn Zufußgehen ist die einfachste, sozialste, umwelt- und stadtfreundlichste Mobilitätsform. Das Gehen belebt die Straßen und die Wirtschaft vor Ort.
Gehen ist zwar nicht schnell, aber oft ein Gewinn an guter Zeit. Es bringt Erlebnisse und Eindrücke, hält gesund und verlängert das Leben.
Außerdem gibt es viele Argumente dafür:
• Reduzierter Flächenverbrauch: Straßen, Parkplätze und Infrastruktur für Autos beanspruchen viel Fläche, die für Grünflächen, Wälder oder Wohnraum genutzt werden könnte.
• Reduzierte Emissionen: Beim Gehen entstehen keine schädlichen Abgase wie CO₂, Stickoxide oder Feinstaub, die durch Fahrzeuge verursacht werden. Das verbessert die Luftqualität und hilft, den Klimawandel zu verlangsamen.
• Geringerer Ressourcenverbrauch: Es werden weniger Rohstoffe wie Öl, Gummi oder Metalle für Fahrzeuge benötigt, und es entsteht kein gefährlicher Abfall wie Reifenabrieb oder alte Batterien.
Autorin: Ursula Elisabeth Müller
www.freiburg-zu-fuß.de











