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Ein herzförmiges Bild der Erde mit einem weißen Netzstecker und dem Text Omas 4 Energie in fetten weißen Buchstaben in der Mitte.

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Strommix

96 % Wasser, 12 % Solar und 2 % Wind (Aktualisierung im Juli)

62,3 % Windkraft, 32,3 Wasserkraft, 5,4 % Photvoltaik

10% Solarstrom, 35% Windkraft, 55% Wasserkraft (2024)
61 % Wasser, 19% Wind und 20% Solar

Stromherkunft

100% aus Deutschland

Deutschland 51 % Österreich 49 %

100% aus Deutschland

42 % Norwegen
19% Deutschland
15% Schweden
10% Frankreich
8% Finnland
4% Spanien
1% Dänemark
1% Portugal
Eigene Anlagen
Photovoltaikanlagen auf großen Mehrparteiengebäuden, Gewerbe und Quartieren sowie Grüne Wasserstofferzeugung
Seit 2001 sind 16 Windparks, 3 Solaranlagen und 2 Elektrolyseure entstanden.
Betreibt eigene Wind- und Solaranlagen mit insgesamt 283 MW Leistung – das entspricht rund 28.300 Photovoltaik-Anlagen auf Eigenheimen mit je 10 kW.
Betrieb von eigenen Windkraft- und Solaranlagen Installierte Gesamtleistung: 65,7 MWp
Zertifizierungen
Grüner Strom Label, TÜV Nord, GWÖ, Certified B Corporation

Grüner Strom Label
OK Power Plus
TÜV Nord OmniCert
erfüllt die Kriterien von Greenpeace
empfohlen von: Robin Wood Utopia ausgezeichnet.org atmosfair Umweltbundesamt Umwelt Partnerschaft Hamburg

Grüner Strom Label, Empfohlen vom NABU, TÜV Nord, EcoZert, Grünes Gas Label
OK Power plus
TÜV Nord
GrünesGas Label
Empfohlen von:
Robin Wood
Urgewald
Unternehmens-
struktur
Inhabergeführtes Unternehmen
Genossenschaft
AG, nicht börsennotiert und mehrheitlich im Besitz privater Kleininvestor:innen, z.B. Mitarbeitende und Kund:innen
Genossenschaft
Förderbetrag
Energiewende
1,92 – 2,76 cent/kWh (je nach Tarif)
1-2 cent/kWh (je nach Tarif), jährlich rund 7 Mio. EUR Förderung für neue Energiewende-Projekte (GSL-Zertifizierung)
0,5-2 ct/kWh (frei wählbar nach Tarif), Rund 2,4 Mio.€ in 2025 für weltweite Energiewendeprojekte (zertifiziert von TÜV Nord)
Zusätzliches Energiewende-Engagement

Betreibt Wind- & Solarparks sowie Elektrolyseure für grünen Wasserstoff & liefert Strom ausschließlich aus Direktlieferverträgen – ohne Kohle- oder Atomstrom. Die Genossenschaft unterstützt Privatkund:innen, Unternehmen & Kommunen bei der Energiewende, etwa mit Wärmepumpen, PV-Anlagen, Mieterstromprojekten & kommunaler Wärmeplanung, & engagiert sich politisch für eine nachhaltige & sozial gerechte Energiewende.

Ökologische Nahwärmeversorgung, Quartiers- und Mieterstromprojekte, Engagement für die Mobilitätswende durch Sharing- und Mietangebote, 5.500 finanzierte Solar-Home-Systems in Bangladesch, Biodiversitätsprojekt mit dem NABU
Ökologische Nahwärmeversorgung im eigenen Netz
Förderung von Projekten im Anlagenbau,
Nachhaltige Mobilität, Wissensaufbau und weltweite Energiegerechtigkeit

Warum Energiewende und Erneuerbare gut für Menschen sind

1. Sie schützen Gesundheit.

Weniger Kohle, Öl und Gas bedeuten weniger Luftverschmutzung, weniger Feinstaub, weniger krankmachende Emissionen und weniger Hitzebelastung durch die Klimakrise. Health for Future betont ausdrücklich: Klimaschutz ist Gesundheitsschutz; die Klimakrise führt zu Hitzeschlag, Herz-Kreislauf- und Atemwegserkrankungen, Infektionsrisiken sowie psychischen Belastungen.

2. Sie machen Wohnen gesünder und bezahlbarer, wenn die Wärmewende sozial gestaltet wird.

Energetische Sanierung, erneuerbare Wärme, Wärmepumpen, Solarthermie und Abwärmenutzung können Heizkosten senken, Häuser im Winter wärmer und im Sommer kühler machen und Energiearmut verringern. Der BUND weist besonders darauf hin, dass Menschen mit geringem Einkommen überproportional unter Heizkosten leiden und oft in schlecht gedämmten Wohnungen leben.

3. Sie verringern Abhängigkeit und Krisenanfälligkeit.

Erneuerbare Energien ersetzen importierte fossile Energien. Das schützt Menschen vor Preisschocks, geopolitischen Abhängigkeiten und Versorgungskrisen. Agora Energiewende beschreibt die Energiekrise ausdrücklich als fossile Energiekrise und hält Investitionen in Wind, Solar und Effizienz für zentral, um Energiepreise zu normalisieren.

4. Sie können Strompreise strukturell senken.

Wind und Sonne haben sehr niedrige laufende Kosten. Laut Agora senkt ein konsequenter Ausbau der Erneuerbaren bis 2030 den durchschnittlichen Börsenstrompreis deutlich gegenüber einem gebremsten Ausbau; ein langsamerer Ausbau würde Stromkund:innen stärker belasten und die Elektrifizierung von Industrie, Verkehr und Gebäuden gefährden.

5. Sie schaffen Arbeit und sichern gute Industriearbeitsplätze

Gewerkschaftliche Positionen betonen: Energiewende ist auch Industriepolitik. Der DGB sieht sie als Modernisierungs-, Beschäftigungs- und Konjunkturmotor; IG Metall betont, dass Erneuerbare Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Arbeitsplätze langfristig sichern können.

6. Sie stärken Handwerk, Mittelstand und regionale Betriebe.

Solaranlagen, Windparks, Wärmenetze, Speicher, Gebäudesanierung und Wärmepumpen brauchen Planung, Montage, Wartung, Elektrohandwerk, Bau, Metall, Maschinenbau und IT. Scientists for Future betonen, dass Aufbau, Betrieb und Wartung einer regenerativen Energieversorgung sowie energetische Gebäudesanierung viele Arbeitsplätze schaffen können.

7. Sie bringen Geld in Städte, Dörfer und Landkreise.

Wind- und Solarenergie erzeugen Pachteinnahmen, Gewerbesteuern, Gewinne lokaler Unternehmen und neue Jobs. Eine aktuelle Studie im Auftrag des Bundeswirtschaftsministeriums sieht besonders für ländliche und strukturschwache Regionen Entwicklungschancen; die regionale Wertschöpfung durch Wind und Solar könnte sich deutlich erhöhen.

8. Sie geben Kommunen neue Spielräume für Daseinsvorsorge.

Wenn Kommunen an Erneuerbaren beteiligt sind, können Einnahmen in Kitas, Pflege, Kultur, Nahverkehr, Breitband, Begegnungsorte oder soziale Infrastruktur fließen. Die taz berichtet zur regionalen Energiewende, dass zusätzliche Einnahmen Kommunen größere finanzielle Spielräume geben können – etwa für Infrastruktur, Kita-Angebote und Breitbandausbau.

9. Sie ermöglichen Teilhabe statt Konzernabhängigkeit.

Bürgerenergie, Energiegenossenschaften, Mieterstrom, Balkon-PV und kommunale Beteiligung machen Menschen nicht nur zu Verbraucher:innen, sondern zu Mitgestalter:innen. Der BUND fordert ausdrücklich eine Energiewende in Bürger:innenhand und mehr Teilhabe; auch regionale Studien sehen Beteiligung als entscheidend für Akzeptanz.

10. Sie stärken Demokratie und Selbstwirksamkeit.

Menschen erleben: „Wir können vor Ort etwas tun.“ Bürgerenergie schafft Gemeinschaft, lokale Verantwortung und Vertrauen. Feministische und inklusive Energiewende-Positionen betonen, dass demokratische Mitgestaltung und lokale Verankerung zentrale Voraussetzungen für eine gerechte Transformation sind.

11. Sie erhöhen Akzeptanz, wenn Menschen fair beteiligt werden.

Akzeptanz entsteht nicht durch reine Technikplanung, sondern durch Beteiligung, Transparenz, lokale Vorteile und faire Kostenverteilung. NABU und BUND betonen, dass der Ausbau naturverträglich und bürgernah gestaltet werden muss.

12. Sie schützen Natur und Lebensgrundlagen, wenn sie naturverträglich geplant werden.

NABU und BUND unterstützen den Ausbau der Erneuerbaren, betonen aber: Flächenwahl, Artenschutz, Solardächer, naturverträgliche Windplanung und Schutz sensibler Gebiete sind entscheidend. So werden Klima- und Naturschutz zusammengedacht.

13. Sie verbessern Lebensqualität durch weniger fossile Infrastruktur.

Weniger Kohleabbau, weniger Öl- und Gasverbrennung, weniger Abgase und weniger fossile Heizungen bedeuten sauberere Luft, weniger Gesundheitsbelastungen und lebenswertere Quartiere. Der BUND beschreibt den Ausstieg aus fossilem Gas und eine sozial gerechte Wärmewende als zentrale Ziele.

14. Sie machen Klimaschutz konkret und lösungsorientiert.

Die Energiewende ist ein positiver Gegenentwurf zur Klimakrise: nicht nur Verzicht, sondern bessere Technik, saubere Wärme, lokale Jobs, bezahlbare Energie, Beteiligung und mehr Sicherheit. Scientists for Future beschreiben sie als entscheidenden Baustein des Klimaschutzes und als große gesellschaftliche Aufgabe, die alle Akteur:innen einbinden muss.

15. Sie helfen besonders verletzlichen Gruppen, wenn Förderpolitik gerecht ist.

Ältere Menschen, Kinder, Alleinerziehende, Menschen mit geringem Einkommen und Mieter:innen leiden besonders unter Hitze, schlechten Wohnungen und hohen Heizkosten. Eine sozial gestaltete Energiewende kann genau dort entlasten: durch Sanierungsförderung, bezahlbare Wärme, Mieterschutz, Strompreis-Entlastung und kommunale Angebote.

16. Sie sind aus feministischer Sicht eine Frage von Macht und Gerechtigkeit.

Feministische Positionen betonen: Wer entscheidet über Energie, Geld, Technik und Infrastruktur? Frauen und FLINTA sind in Energiebranche, Bürgerenergie, Führungspositionen und Investitionsentscheidungen unterrepräsentiert. Eine gerechte Energiewende muss deshalb Beteiligung, Sichtbarkeit, Zugang zu Finanzierung und Entscheidungsmacht verbessern.

17. Sie können Frauen ökonomisch stärken.

Wenn Frauen stärker in Bürgerenergie, Handwerk, Planung, Verwaltung, Genossenschaften und Energiewirtschaft vertreten sind, entstehen Einkommen, Eigentumsanteile, Führungsrollen und Sichtbarkeit. WECF argumentiert, dass Frauen unverzichtbar für die Energiewende sind und dezentrale Bürgerenergiegemeinschaften eine wichtige Rolle für Gendergerechtigkeit spielen.

18. Sie müssen niedrigschwellige Teilhabe ermöglichen.

Nicht alle können sich ein Haus, eine PV-Anlage oder ein E-Auto leisten. Deshalb sind Balkon-PV, Mieterstrom, Bürgerfonds, Genossenschaften mit kleinen Anteilen, Sozialtarife, kommunale Beteiligung und guter ÖPNV wichtig. Frauen* für die Energiewende verweisen darauf, dass Einkommens-, Vermögens- und Rentenlücken Frauen stärker auf bezahlbare Stromtarife und gute öffentliche Infrastruktur angewiesen machen.

19. Sie fördern Frieden und Resilienz.

Weniger Abhängigkeit von fossilen Importen heißt: weniger Erpressbarkeit, weniger Preisdruck, weniger Finanzierung autoritärer fossiler Regime und mehr strategische Eigenständigkeit. DGB und IG Metall betonen die Bedeutung der Energiewende für Resilienz, Importunabhängigkeit und industrielle Zukunftsfähigkeit.

20. Sie geben Menschen Hoffnung statt Ohnmacht.

Die Energiewende ist sichtbar, machbar und lokal erfahrbar: Solardächer, Windparks, Wärmenetze, Energiegenossenschaften, sanierte Schulen, günstigere kommunale Energie, neue Jobs. Sie zeigt: Klimaschutz kann ein gutes Leben für alle stärken – nicht irgendwann abstrakt, sondern konkret vor Ort.